Betreuungsanregung
Welche Angaben wichtig sind...
Damit Ihre Betreuungsanregung zügig bearbeitet werden kann, sollten insbesondere folgende Punkte enthalten sein:
• Angaben zur betroffenen Person (Name, Anschrift, Geburtsdatum, Erreichbarkeit).
• Kurze Schilderung der gesundheitlichen Situation und warum die Person ihre Angelegenheiten nicht mehr ausreichend selbst besorgen kann.
• In welchen Bereichen Unterstützung benötigt wird (z.B. Vermögensangelegenheiten, Gesundheitsfürsorge, Wohnungsangelegenheiten, Aufenthaltsbestimmung, Postangelegenheiten).
• Angaben zu Angehörigen oder anderen Bezugspersonen sowie bestehende Vollmachten oder Betreuungsverfügungen, soweit bekannt.
• Falls gewünscht: Vorschlag, wer Betreuerin oder Betreuer werden könnte und ob die betroffene Person damit einverstanden ist.
Deine Unterstützung durch das Formular
• Das Formular führt Schritt für Schritt durch alle relevanten Fragen, damit Du nichts Wichtiges vergisst und die Angaben für Behörde und Gericht gut verständlich sind.
• Nach dem Ausfüllen kannst Du das Formular ausdrucken oder digital speichern und es anschließend an das zuständige Amtsgericht – Betreuungsgericht – schicken; auf Wunsch kann vorab Kontakt mit der örtlichen Betreuungsbehörde aufgenommen werden.
Beratung und Rückfragen
• Eine Betreuungsanregung kann für Angehörige und Bezugspersonen emotional belastend sein; gleichzeitig ist sie oft ein wichtiger Schritt, um rechtliche und finanzielle Angelegenheiten verlässlich zu ordnen.
• Bei Fragen zum Ausfüllen des Formulars, zum Ablauf des Betreuungsverfahrens oder zu alternativen Unterstützungsmöglichkeiten (z.B. Vorsorgevollmacht) steht eine Beratung durch die Betreuungsbehörde kostenfrei zur Verfügung; ergänzend kann eine fachkundige Begleitung durch einen Berufsbetreuer sinnvoll sein.
